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Weihnachtsmarkt in Celle

Autor:
Redaktion

Weihnachtsmarkt in der Celler Altstadt: alle Jahre wieder schön …

Kalte Hände, rote Nasen, Eisfüße – alle Jahre wieder locken uns die Weihnachtsmärkte aus der warmen Stube hinaus in die kalten Straßen, die nun hell erleuchtet und weihnachtlich geschmückt sind. Weihnachtsgirlanden und Lichter überall an den Fassaden und in den Fenstern der Fachwerkhäuser weisen uns den Weg.

Für viele von uns beginnt jetzt die schönste Zeit des Jahres. Auf jeden Fall ist es die (be)sinnlichste, mit Kerzenlicht und dem Duft von frisch gebackenen Plätzchen, dem vielleicht doch ein bisschen zu süßen Glühwein oder Punsch, mit geheimnisvollen Weihnachtsgeschichten, mit den bekannten Weihnachtsliedern zum Mitsingen und all den schönen Erinnerungen an früher, an die Kindheit. „Weißt du noch …?“

Im Labyrinth der Weihnachtsmärkte aus liebevoll geschmückten Holzbuden und zum Wald zusammengestellten Tannenbäumen gibt es all das, wonach wir uns in dieser Stimmung sehnen. Das Weihnachtswäldchen auf der Stechbahn, im Schatten der Stadtkirche, empfängt uns mit Glühwein, bezaubert mit glitzernden Wind- und Lichtspielen und lässt uns über allerlei originelles Kunsthandwerk staunen. Schokoladenwerkzeug, Leuchthäuser, bunte Sterne und – Krippen und Engel aus Treibholz für „Brot für die Welt“. „Satt ist nicht genug“ heißt es und erinnert uns daran, dass viele Menschen, insbesondere Kinder, nicht genug haben zum Essen und zum Leben. Jetzt ist es die Zeit zum Innehalten und zur Ruhe Kommen – und um sich auf das zu besinnen, was Weihnachten immer noch ist: das Fest der Liebe.

Und wenn wir uns diese Zeit nehmen und Ohren haben für Marie, die Geschichtenerzählerin, oder für die Texte, vorgetragen und inszeniert vom Team des Schlosstheaters, werden auch die Erwachsenen wieder zu Kindern mit glänzenden Augen und klopfenden Herzen.

Für Jung und Alt bietet der Weihnachtsmarkt auch in diesem Jahr alles, was das Herz begehrt. Von der Stechbahn aus geht’s vorbei an Ständen und Buden zur großen Weihnachtspyramide und weiter zum „Traditionellen Weihnachtsmarkt“ auf dem Großen Plan – mit noch mehr für Leib und Seele. Und wieder umfängt uns der Duft von Schmalzgebäck, Lebkuchen, Anisbonbons, Bratäpfeln, Maronen, Geräuchertem und Gebratenem, Hoch- und weniger Prozentigen.

Für Kinder ist der 6. Dezember der große Tag, wenn der Nikolaus kommt und kleine Geschenke verteilt. An den Weihnachtsmann direkt nach Himmelsthür schicken Kinder wieder Ihre Briefe mit ihren ganz geheimen Wünschen. Und die werden garantiert von fleißigen Weihnachtsengeln beantwortet. Ja, noch einmal Kind sein …? Oder ganz einfach diese wunderbare Zeit genießen und sich verzaubern lassen!

Denn: „Vor vielen, vielen Jahren, als ihr noch lange nicht auf der Welt waret, ist der Weihnachtsmarkt schon ebenso schön gewesen wie heute, und alle Kinder der Stadt, die armen wie die reichen, gingen hin, sich die Herrlichkeiten zu betrachten. Das Christkind hatte schon damals die Gewohnheit, sich unbemerkt unter die Menge zu mischen; über sein weißes Kleid hatte es einen langen dunklen Mantel gezogen, und sein Blondköpfchen hielt es unter einer Kapuze versteckt. Niemand konnte es erkennen, und so hörte es, was die Leute miteinander redeten und was sie sich wünschten.“ (aus: Luise Büchner, Die Geschichte vom Weihnachtsmarkt. Darmstadt 1980)

LANDLUFT-Celle wünscht eine schöne Adventszeit.

Text: Meggie Hönig

Fotos: Hubertus Blume

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