Tough-Mudder in Severloh, Landkreis Celle

Autor:
Redaktion

Tough Mudder, ein Hindernislauf der besonderen Art

Fotos: Jörg Meier

Tough Mudder® ist eine weltweite Serie von 16 – 18 Kilometer langen Hindernisläufen. Bestens geeignet, um Kraft und Ausdauer zu testen – aber mindestens genau so gut, um Willensstärke und  Teamgeist unter Beweis zu stellen. Hier in Severloh fand der Extrem-Hindernislauf “Tough Mudder” Norddeutschland statt. Etwa 12.000 begeisterte Teilnehmer kamen, um sich durch Matsch und Eiswasser zu kämpfen. Auf Schnelligkeit kommt es hier in erster Linie nicht an – Teamgeist und die Herausforderung, möglichst alle Hindernisse zu schaffen, das ist das Ziel. Auf einer Strecke von 18 km, die hauptsächlich durch die schöne waldige Severloher Umgebung führte, gab es 30 Herausforderungen, die zu bewältigen waren – über 100 Kubikmeter Schlamm wurden dafür rangeschafft.

Auch im Cellerland hatte sich dieses Ereignis rumgesprochen und so gab es viele Teilnehmer aus unserer Region. Aber auch aus ganz Norddeutschland kamen sie angereist, um ihren Mut und ihre Energie unter Beweis zu stellen. Viele von ihnen sind “Wiederholungstäter” und werden im Mudder-Jargon Legionnaires genannt. Am Stirnband kann man erkennen, wie oft man schon dabei war.

Am Samstagmorgen begann das sportliche Vergnügen. Gruppen mit 350 Personen gingen alle 20 Minuten an den Start, bereiteten sich mit Warm-ups und Sicherheitshinweisen auf den Lauf vor, um sich dann mit dem Gelübte auf Solidarität, Hingabe und Durchhaltungsvermögen auf den Parcour zu begeben. “Artic Enema 2.0”, ein Wasserbecken mit 4 Grad kalten Wasser, war nur eine, der großen Herausfordeungen – “Hangover”, “Mudmile”, “Funky Monkey 2.0”, hier mussten sich die Teilnehmer wie ihre Vorfahren über ein Wasserbecken hangeln oder “Everest 2.0” – eine Anhöhe, die erklommen werden musste. “Elektroshock Therapy” war noch einmal eine große Heruasforderung – hier musste man unter stromgesetzte und nassgespritzte Metallbändchen  durchlaufen.

Alles in allem war man sehr zufrieden mit dem ganzne Ablauf, auch wenn es durchaus einige Teilnehmer gab, die noch härter rangenommen werden wollten. Bei der großen Après Mud Party konnten sich dann aber alle erholen und ihre Eindrücke und Heruasforderungen austauschen.

 

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