SYSTEMAE MIRACULORUM – Gotische Halle im Celler Schloss

Autor:
Redaktion

SYSTEMAE MIRACULORUM

Frühjahrsausstellung des Kunstvereins Celle

Der Kunstverein Celle eröffnete am Sonntag, 6. März 2016  um 11.30 Uhr in der Gotischen Halle des Celler Schlosses, Schlossplatz 1, die Ausstellung „Systemae Miraculorum“  mit Installationen der Künstlerin Anja Schindler.

Nach der Begrüßung durch die 1. Vorsitzende des Kunstvereins Celle, Frau Alfhild Scharf gibt Frau Regine Nahrwold, Braunschweig eine Einführung in die Ausstellung.

Anja Schindler besuchte nach dem Studium der Kunstpädagogik an der Universität Bremen von 1986 bis 1992 die Hochschule für Künste Bremen und lebte von 1992 bis 2006 in Mercatale di Cortona / Arezzo. 2006 siedelte sie nach Klotten an der Mosel über. Seit 2010 ist sie künstlerische Leiterin der Jugendkunstschule Cochem – Zell.

Forschen, Bewahren und Ordnen spielen eine zentrale Rolle in Anja Schindlers Arbeit. In Rauminstallationen, die an die Kunst- und Wunderkammern des 17. und 18. Jahrhunderts erinnern, fügt sie zusammen, was auf den ersten Blick nicht zusammen gehört. In Öl eingelegte und konservierte Fundstücke – Fruchtkapseln, Hülsenfrüchte, alte Schriftstücke oder Käfer stehen in Gläsern aufgereiht in seltsamen Regalen und Kästen.

Anja Schindler erschafft auf diese Weise ein disziplinübergreifendes Werk,  in dem die Elemente Mensch, Natur und Kunst gleichwertig nebeneinander stehen und einander bedingen. In ihren zeitgenössischen Wunderkammern erscheint ein eigener Mikrokosmos; menschliche Schöpfung , künstlerische Schöpfung und Naturschöpfung bilden ein organisches System, dessen Bestandteile – Naturalien oder Artefakte – so miteinander verwachsen sind, dass sie sich nicht voneinander abgrenzen lassen. Für die Ausstellung SYSTEMAE MIRACULORUM  hat Anja Schindler einige Installationen ausgewählt, die einen direkten Bezug zum Celler Schloss haben.

Am Sonntag, 10. April 2016, 11.30 Uhr findet ein von Thilo Liebscher moderiertes Künstlergespräch statt und es wird die  Ausstellungsdokumentation vorgestellt.

Die Ausstellung ist von Dienstag bis Donnerstag, 12.30 – 16.30 Uhr und von Freitag bis Sonntag, 10.30 – 16.30  Uhr geöffnet und endet am 20. April 2016.

 

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