Skulpturen 1 – Kunst im Stadtgebiet von Celle

Autor:
Redaktion

An vielem in Celle geht man einfach so vorbei, auch an den Skulpturen, die im gesamten Stadtbild zu sehen sind. Dabei lohnt sich ein Blick auf alle . . .

Skulptur Fachwerkbalken von Ulrike Enders Am Heiligen Kreuz in Celle

Skulptur Fachwerkbalken von Ulrike Enders am Kleinen Plan in Celle

Die 1944 geborene und in Hannover lebende Künstlerin Ulrike Enders hat die Skulptur „Fachwerkbalkenmann“ als Ergebnis eines Wettbewerbs 1991 geschaffen, am Platz „Kleiner Plan“ zu sehen. Sie nimmt damit Bezug auf die besondere Gestaltung mancher Giebel und Balken in der Stadt; die Bauweisen und Verzierungen der Celler Häuser dienten ihr als Vorlage, ähnlich den eingearbeiteten Gesichtern, überall an Häuserfronten sichtbar. Die Künstlerin verwendete als Materialien Kupfer, Bronze und Neusilber.

Europa, Deutschland, Niedersachsen, Celle, Galerie am Kleinen Plan, Mauernstraße 32, VG Skulptur "Fachwerkbalken" von Ulrike Enders

Skulptur “Fachwerkbalken” von Ulrike Enders

Die Figur soll zum Verweilen einladen und weist gleichzeitig in die Straßen des mittelalterlich geprägten Ortes hinein.

 

 

 

„Kunst ist Leben, Leben ist Kunst“, so äußert sich Timm Ulrichs, der, 1940 in Berlin geboren, sich als Totalkünstler versteht. Seine Werke wollen Wahrnehmungsmuster und Weltsichten sensibilisieren und hinterfragen. So soll auch seine Plastik, der „überdimensionierte Blumentopf“ im Französischen Garten, verstanden werden:

Kunstwerk Blumentopf von Timm Ulrichs im Französischen Garten in Celle

Kunstwerk Blumentopf von Timm Ulrichs im Französischen Garten in Celle

Etwas Statisches inmitten einer Naturlandschaft bewirkt ein von der Gewohnheit abweichendes Sehverhalten. Lässt sich der Betrachter auf die Idee ein, alles ist in Bewegung, alles ist veränderbar, so erfährt er im Bewusstseinsraum zwischen Sein und Schein etwas Neues.

 

 

 

Skulptur Ernst der Bekenner vor der Stadtkirche, Celle

Skulptur Ernst der Bekenner vor der Stadtkirche, Celle

1992 schuf der Worpsweder Bildhauer Waldemar Otto, der im März 1929 in Petrikau/Polen geboren wurde und einst Bildhauerei an der Berliner Hochschule für bildende Künste studierte, das Bronzedenkmal (Büste auf Säule) „Ernst der Bekenner“ vor der Stadtkirche, die Nachfolgefigur für eine Statue, die 1904 erschaffen und im Ersten Weltkrieg eingeschmolzen worden war. Die historische Figur brachte einst die Reformation nach Celle, daher findet sich auf der Büste die Inschrift „Das Wort sie sollen lassen stahn“ aus der Reformationshymne. […]

 

Feuerwerk für Celle, 2006, Stahl - Skulptur von Otto Piene am Kunstmuseum Celle

Feuerwerk für Celle, 2006, Stahl – Skulptur von Otto Piene am Kunstmuseum Celle

Feuerwerk für Celle, 2006, Stahl - Skulptur von Otto Piene am Kunstmuseum Cell, Celle, Landkreis Celle, Lüneburger Heide, Niedersachsen, Deutschland, Europa | firework for Celle, 2006, steel, sculpture by Otto Piene infront of the Art museum, Celle, district Celle, Luneburg Heath, Lower Saxony, Germany, Europe

 

Von dem Künstler Otto Piene stammt das Werk „Feuerwerk“ am Bomann-Museum, zwei hoch aufragende grellrote Skulpturen aus Lack und Stahl, welche als künstlerisch besondere Note bei Nacht angeleuchtet werden und einen Lichtstrahl in den Himmel senden. Otto Piene erhielt 2003 den Weltkunstpreis. Er studierte Malerei und Kunsterziehung in München und Düsseldorf, später Philosophie, und gründete 1957 in Düsseldorf die einflussreiche Künstlergruppe ZERO.

Auszug aus „100 besondere Orte in Celle“ von Cosima Bellersen Quirini, erhältlich im Buchhandel, auf 100-besondere-orte.de  sowie direkt beim SchadinskyVerlag .

 

 

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