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Radwandern entlang der Lutter und Lachte im Landkreis Celle

Autor:
Redaktion

Auf  kulturhistorischer Spurensuche in der Region Lachte-Lutter-Lüß

Ein Bericht von Florian Friedrich

Karte - openstreetmap mit Radtour "Rundweg 5 - über Lutter und Lachte"

Karte – openstreetmap mit Radtour “Rundweg 5 – über Lutter und Lachte”; Länge: 21,5 km / Abkürzung auf 14 km möglich

Dieser Rundweg führt uns durch einige alte Ortschaften an den Bächen Lachte und Lutter entlang. Wir sehen die schönen historischen Ortskerne von Hohnhorst, Eldingen und Bargfeld und erleben die reizvolle Landschaft zwischen diesen Orten. Dabei bewegen wir uns auf meist gut ausgebauten Wegen, nutzen allerdings abschnittsweise auch die Straßen.

Das Besondere an diesem Teil der Region sind die alten Rittergüter, die teilweise bis heute von den alteingesessenen Familien bewirtschaftet werden. Auch fallen die vielen Wassermühlen auf, die jahrhundertelang das Getreide der Bauern mahlten und später teilweise die Kraft des angestauten Wassers nutzten, um elektrischen Strom zu produzieren.

Der Rundweg über Lutter und Lachte beginnt im Jarnsener Himmelreich. Startpunkt ist der Parkplatz im Naturpark Südheide, kurz hinter dem Ortsausgang Jarnsens in Richtung Hohnhorst.

 

Jarnsener Himmelreich

Lutter, von rechts kommend, mündet in die Lachte

Lutter, von rechts kommend, mündet in die Lachte

 

„Himmelreich“ wird der Mündungsbereich der Lutter in die Lachte im Volksmund genannt. Und schön ist es hier wirklich. Den Künstler Klaus Meier-Warneboldt inspirierte der Ort zu seiner Landschaftsskulptur „HochZeit Himmelreich“.

Kunstwerk an der Lutter am Jarnsener Himmelreich, Landschaftsskulptur von Künstler Klaus Meier-Warneboldt  - HochZeit Himmelreich

Kunstwerk an der Lutter am Jarnsener Himmelreich, Landschaftsskulptur von Künstler Klaus Meier-Warneboldt – HochZeit Himmelreich

 

Um zum Objekt zu gelangen, folgen wir dem Hinweisschild gut 300 m in den Wald. Vorbei am Fischteich überqueren wir ein erstes Mal die Lutter. Die vergängliche Skulptur erinnert unter anderem an die verschlungenen Formen der hier wieder mäandernden Bäche. Zurück auf dem Rundweg, folgen wir diesem durch den Wald in Richtung Hohnhorst. Nach etwa 450 m verlassen wir den asphaltierten Weg und folgen den Hinweisschildern für Radfahrer nach rechts. Vorbei an Äckern und Wald erreichen wir den Ort.

070

Der Ortsname ist eng verbunden mit der gleichnamigen Familie von Hohnhorst, einem seit dem 13. Jahrhundert nachgewiesenen lüneburgischen Uradelsgeschlecht. Viele Mitglieder der Familie bekleideten hohe Verwaltungsämter oder verfolgten Militärkarrieren. Als treue Vasallen des Herzogs bekamen sie die Abgaben der örtlichen Bauern, um daraus ihren Unterhalt zu bestreiten. Ihr eigener Gutshof im Ort, später waren es sogar zwei, blieb hingegen von Abgaben unbelastet.

 

Wassermühle Hohnhorst

Wassermühle in Hohnhorst, Landkreis Celle

Wassermühle in Hohnhorst, Landkreis Celle

Wassermühle in Hohnhorst, Landkreis Celle

Wassermühle in Hohnhorst, Landkreis Celle

An der Dorfstraße angekommen, folgen wir den Hinweisschildern für Radfahrer nicht nach rechts, sondern biegen nach links ab, um dann sofort wieder rechts in die Mühlenmasch abzubiegen und uns der alten Wassermühle zu nähern. Die Hohnhorster Wassermühle gehörte zum Gutshof und wurde in diesem Zusammenhang erstmals 1319 urkundlich erwähnt. Später wurde sie in eine Erbenzinsmühle umgewandelt, das heißt der jeweilige Besitzer zahlte dem Eigentümer einen jährlichen Betrag, konnte ansonsten aber recht frei wirtschaften. Mahlaufträge des Rittergutes hatte er allerdings nach wie vor kostenlos auszuführen. Zum entscheidenden Umbau an der Mühle kam es ab 1910. Das alte Wasserrad wurde entfernt und durch Turbinen ersetzt. Der Erweiterungsbau war damals keinesfalls unumstritten und wurde erst nach Bauplanänderungen genehmigt, befürchtete man doch eine Einschränkung des Ortsbildes. Von Vorteil für die Gemeinde war aber, dass nun elektrischer Strom in Hohnhorst verfügbar wurde und die ersten drei Straßenlaternen aufgestellt werden konnten. Der Anschluss an das öffentliche Stromnetz erfolgte erst 1931. Bis 1960 lief der Mühlenbetrieb noch, wurde dann aber ein Opfer des allgemeinen Mühlensterbens. Bis 1970 produzierte der Besitzer noch Strom für den Eigenbedarf, dann endete auch das. Der Stau der Hohnhorster Mühle wurde bis heute nicht gelegt, unter anderem, weil durch Änderungen des Wasserstandes Schäden an den umliegenden historischen Gebäuden zu erwarten sind.
So hören wir die Mühle zwar nicht mehr klappern, aber noch das Lachtewasser rauschen, während wir an der Mühle entlang hinüber zur Kirche gehen.

Hohnhorster Kirche

Kirche in Hohnhorst, Landkreis Celle

Kirche in Hohnhorst, Landkreis Celle

Kirche in Hohnhorst, Landkreis Celle

Kirche in Hohnhorst, Landkreis Celle

Das Fachwerkhaus unmittelbar am Mühlenteich ist das alte Schul- und Küsterhaus, in dem die Hohnhorster Kinder bis 1893 unterrichtet wurden. Der Lehrer hatte damals auch Küsteraufgaben mit zu erledigen. So verpflichtete er sich unter anderem, die Turmuhr aufzuziehen und zu schmieren, Kirche und Kirchhof zu reinigen, die Glocke zu läuten und mit dem Klingelbeutel herumzugehen. Die Hohnhorster Kirche wurde im 14. Jahrhundert als Patronatskapelle derer von Hohnhorst erbaut. Der Eldinger Pastor predigte hier einmal im Monat und reiste zu Beerdigungen und Hochzeiten extra an. So ist es auch heute noch. Wie auch bei den anderen alten Heidekirchen war es in Hohnhorst üblich, dass die Dorfbewohner unmittelbar um die Kirche herum begraben wurden. Mitgliedern der Familie von Hohnhorst stand es als Patron selbstverständlich zu, in der Kirche zur letzten Ruhe gebettet zu werden. Als der Platz dort nicht mehr ausreichte, wurden die Begräbnisse nach draußen verlegt, allerdings durch einen kleinen Zaun von den übrigen Gräbern getrennt. Da der Platz um die Kirche eng begrenzt ist und mit steigender Bevölkerungszahl knapp wurde, weihte man 1927 den neuen Friedhof ein. Das Land dafür stellte der Kirchenpatron zur Verfügung.

Südgut Hohnhorst

Südgut in Hohnhorst, Landkreis Celle Foto: Martin Jehnichen

Südgut in Hohnhorst, Landkreis Celle
Foto: Martin Jehnichen

Weiter auf dem Rundweg passieren wir auch den zweiten Gutshof der Familie von Hohnhorst in Hohnhorst, das sogenannte Südgut. Es dürfte sich hierbei um den älteren der beiden
Höfe handeln. Für das Jahr 1343 ist hier sogar ein Bergfried bezeugt, was die Bedeutung der Familie von Hohnhorst für den Landesherrn unterstreicht. Nur verlässlichen Vasallen gestattete der Herzog, ihr Rittergut zu befestigen, aus Angst vor dem um sich greifenden Raubrittertum. Dass es zwei Gutshöfe in Hohnhorst gibt, geht wohl auf die folgende Geschichte zurück. Demnach
wurden dem damaligen Gutsbesitzer Ende des 16. Jahrhunderts Zwillinge geboren. Weil es eine schwierige Geburt war, hatte die Hebamme sehr zum Ärger des Hausherrn aber nicht darauf geachtet, welcher der beiden Söhne der Erstgeborene war. Zur Beruhigung des darüber erbosten Herrn von Hohnhorst schlug sie vor, das Gut zu teilen, schließlich hätte er doch genug Land. Die
Lachte böte sich als klare Grenze dazwischen an. Doch zufrieden war der Vater damit noch nicht, waren die Besitzungen beiderseits des Baches doch unterschiedlich groß und er wollte auf keinen
Fall ungerecht gegen seine Söhne sein. Doch auch hierfür hatte die Hebamme eine Lösung parat und maß kurzerhand die Zwillinge. Der Große erhielt das Süd- und der etwas Kleinere das  Nordgut. Der Wahrheitsgehalt dieser Legende ist nicht zu überprüfen. Die tatsächlich geteilten Rechte der beiden Gutshöfe an der Mühle, den Ackerund Forstflächen und dem Patronat der Kirche, unterstützen aber die Theorie der Teilung eines ursprünglichen Hofes.

Umwallter Gutsforst

Wir verlassen Hohnhorst in Richtung Wohlenrode und fahren auf der Straße durch den Wald. Hinter den letzten Gebäuden sehen wir bald auf der rechten Seite im Wald einen Erdwall. Er markierte deutlich den Waldbesitz des Rittergutes, in dem keiner ohne Erlaubnis Holz schlagen oder Schweine mästen durfte. Da beide Gutshöfe oft verpachtet waren und die Eigentümerfamilie zeitweise nicht dauerhaft in Hohnhorst lebte, kam es aber häufig zu Problemen mit Holzdiebstahl und übermäßigem Eintrieb. Letztlich konnten die Güter nur mit der nötigen Aufsicht erfolgreich bewirtschaftet werden. Der Erdwall als Zeugnis ehemaliger Gutswirtschaft ist in weiten Teilen noch gut erhalten und recht deutlich ausgeprägt.

Streuobstwiese

Auf der linken Seite passieren wir eine alte Streuobstwiese. Die Bäume wurden 1936 von Friedrich-Karl Heuer aus Hohnhorst gepflanzt. Zwischen den Bäumen standen seinerzeit auch noch Johannisbeersträucher, während der Rest der Fläche beackert wurde. Später diente die Fläche als Rinderweide und heute ist sie als Pferdeweide verpachtet. Obstbäume gehörten einst zum gewohnten Bild der Dörfer und gehen mehr und mehr verloren. Wir folgen der Straße weiter und streifen dabei den Ort Wohlenrode. Ein schön gestalteter Stein nennt als Jahr der ältesten Erwähnung 1428.

Ortsstein in Wohlenrode, Landkreis Celle

Ortsstein in Wohlenrode, Landkreis Celle

Damals gehörte das gesamte Dorf der Familie von Eldingen. Alle Bauern waren verpflichtet, ihre Abgaben an diese Familie zu leisten. Aus einem der nach Eldingen pflichtigen Wohlenroder Höfe ist ab 1556 ebenfalls ein Gutshof entstanden, als der damalige Herr von Eldingen einen seiner Söhne mit der Grundherrschaft über das Dorf abfand. Der Gutshof liegt nicht auf unserem Weg, darum fahren wir gleich weiter in Richtung Eldingen.

Tonkuhle

Nach dem Überqueren der Lachte kostet es etwas Kraft, um ihr Tal zu verlassen. Oben angekommen, können wir einen kurzen Abstecher nach links auf den Waldweg machen, um eine ehemalige Tonkuhle zu entdecken. Für den Betrieb der nahen Ziegelei wurde auch hier nach tonhaltigem Lehm gegraben. Andere Tonkuhlen wurden später zu Fischteichen umgestaltet und liegen unerreichbar auf Privatgelände. Wir fahren darum auf der Straße weiter bis zur kleinen Ortschaft Ziegelei.

Ziegelei

Scheune am Ortseingang von Ziegelei, Landkreis Celle

Scheune am Ortseingang von Ziegelei, Landkreis Celle

Hier bestand einst einer der ältesten Industriebetriebe des weiteren Umkreises. Der in Celle regierende Herzog Ernst der Bekenner benötigte zwischen 1521 und 1530 Unmengen an Ziegelsteinen für den Ausbau seiner Residenz. Er veranlasste darum seinerzeit die Gründung der Ziegelei. Ob er dafür eine bereits bestehende Einrichtung gegen den Feikenhof in Hohne eintauschte, wie im Rundweg 3 beschrieben, bleibt offen. Fest steht, dass die Ziegelei Wohlenrode in den folgenden Jahrhunderten große Mengen an Ziegel- und Dachsteinen auslieferte. Dem jeweiligen
Ziegelmeister war es dabei erlaubt, in der Umgebung nach dem nötigen Lehm zu graben. Auch zum Torfstich in den Mooren von Wohlenrode und Grebshorn war er berechtigt, um die
Ziegel brennen zu können. Zur Feuerung besser geeignet war allerdings Holz, das zu diesem Zweck von den dienstpflichtigen Bauern der Umgebung angefahren werden musste. Nicht
immer lief dies ohne Streit ab, doch empfindliche Geldstrafen drohten den Dienstpflichtigen bei einer Weigerung.

Bis sie ab 1732 auf Erbenzins an die Familie Michaelis gegeben wurde, war die Ziegelei herrschaftlich. Im Privatbetrieb florierte das Unternehmen weiter und der zugehörige landwirtschaftliche
Betrieb wurde ausgedehnt. Eduard Otte heiratete in die Familie Michaelis ein, übernahm 1878 die Leitung und modernisierte den Betrieb. Die Kapazität wurde auf etwa 400.000 Steine pro Jahr gesteigert. Die Weltwirtschaftskrise brachte das Unternehmen jedoch in Schwierigkeiten. Mit der Konkurrenz der neu gegründeten Ziegeleien konnte nach den Weltkriegen schließlich nicht mehr Schritt gehalten werden. 1956 folgte der endgültige Konkurs. Der 26 m hohe Schornstein fiel 1961.

An das alte Industrieunternehmen erinnert neben dem Ortsnamen ein alter Trockenschuppen, der heute als überlange Scheune genutzt wird, und am Ortsausgang das „Langer Jammer“ genannte Arbeiterhaus von 1901. Ursprünglich war es für sechs Arbeiterfamilien ausgelegt. Als das Gebäude 1930 an langjährige Mitarbeiter veräußert wurde, entstanden daraus die heute noch bestehenden drei Wohnungen.

Wir folgen der Straße weiter in Richtung Eldingen. Am Ortseingang stoßen wir auf den Eldinger Bahnhof. Wir fahren weiter in den Ort bis zur Sankt Marienkirche.

Sankt Marienkirche, Eldingen, Landkreis Celle

Sankt Marienkirche, Eldingen, Landkreis Celle

und von dort in Richtung Bargfeld, am von der Wense’schen Gutshof vorbei und sehen vom Schloss nur das sogenannte Gärtnerhaus.

    Alternativ können wir den Rundweg ab der Kirche auch um rund 7,5 Kilometer abkürzen (vgl. Karte).

 

 

Linde in Bargfeld

Linde in Bargfeld, Landkreis Celle

Linde in Bargfeld, Landkreis Celle

Gutshof in Bargfeld, Landkreis Celle

Gutshof in Bargfeld, Landkreis Celle

In Bargfeld steht noch eines der Naturdenkmale im Landkreis Celle. Die alte Linde am Dorfplatz bietet ein imposantes Bild, auch noch nachdem 2011 einer der beiden Stämme gefällt wurde. In alter Zeit galt die Linde als Versammlungsbaum. So dürfte es auch hier in Bargfeld gewesen sein. Der gegenüberliegende Gutshof wurde 1991 nach dem Tod der letzten von der Wense in Bargfeld verkauft. Wir fahren rechts vorbei am neu gestalteten Kriegerdenkmal die Straße Unter den Eichen hinauf.

 

Arno Schmidt Stiftung

Arno Schnidt - Haus von Arno Schmidt Fotos: Martin Jehnichen

Arno Schnidt – Haus von Arno Schmidt
Fotos: Martin Jehnichen

Arno Schnidt - Grabstätte und Grabstein in seinem Garten. Fotos: Martin Jehnichen

Arno Schnidt – Grabstätte und Grabstein in seinem Garten.
Fotos: Martin Jehnichen

In Bargfeld lebte und arbeitete der 1914 geborene Arno Schmidt. Er war ein bedeutender Schriftsteller der Nachkriegszeit. 1958 zog er mit seiner Frau Alice von Darmstadt nach Bargfeld, um
in der Abgeschiedenheit besser arbeiten zu können. Nach seinem Tod im Jahr 1979 fand er im Garten seines Hauses die letzte Ruhestätte. Seine Witwe gründete mit Jan Philipp Reemtsma
die Arno Schmidt Stiftung. Interessierte können sich nach Anmeldung vor Ort über Leben und Arbeit Arno Schmidts informieren. Arno Schmidt Stiftung “Unter den Eichen 13” Tel.: 0 51 48 / 9 20 40 – Wir fahren nach links und biegen dann rechts nach Heese ab.

 

Bargfelder Mühle

Wassermühle in Bargfeld, Landkreis Celle

Wassermühle in Bargfeld, Landkreis Celle

Beim Überqueren der Lutter sehen wir rechts eine weitere alte Wassermühle. Bereits Anfang des 15. Jahrhunderts ist in Bargfeld ein Müller nachgewiesen. Die Mühle gehörte zum Gutshof und war als Unterlehen an die Müllerfamilie vergeben. Das Lehensverhältnis wurde erst 1864 zum Teil abgelöst. Wir fahren weiter nach Heese, biegen dort in der Ortsmitte nach Süden ab und fahren zwischen den Feldern bis zur Landesstraße. Links weiter auf der Straße biegen wir ein kurzes Stück weiter links ab. Das Gebäude rechter Hand war auch mal eine Mühle. 1873 wurde sie gebaut, lief aber nicht so erfolgreich wie die nahe Mühle „Im Brande“ . Auch dieser Stau wurde im Rahmen der Renaturierung der Lutter gelegt.

 

Mühle Im Brande

Weiter des Weges stoßen wir auf die alte Eldinger Mühle. Der nahe der Straße gelegene Stau rauscht bis heute. Die Mühle wurde erstmals 1428 schriftlich erwähnt und gehörte zum Eldinger Rittergut. Als Sägewerk wurde sie 1842 erweitert und ab 1872 zusätzlich eine Wollspinnerei eingerichtet. Zeitweise wurde hier auch eine Dampfbäckerei betrieben. Das Wasserrad wurde entfernt und auf Turbinenbetrieb umgestellt. Strom wurde allerdings nur für den Eigenbedarf erzeugt. Das Mahlen von Getreide endete schließlich 1972 und die alte Mühle wurde in eine schöne Pension umgewandelt. Pension Wassermühle Eldingen Tel.: 0 51 48 / 9 12 88 – 0

Am Kriegerdenkmal vorbei geht es in der Ortsmitte weiter in Richtung Hohnhorst. Gut 400 m nach Überqueren der Bahngleise biegen wir rechts nach Luttern ab. Hier überqueren wir die
Gleise der Strecke Celle–Wittingen noch zweimal, biegen dann auf die letzte Etappe entlang der Lutter ab und erreichen den Ausgangsort.

Fotos: Hubertus Blume

(C) Blume Bild

 

Cover der Radwanderbroschüren

Cover der Radwanderbroschüren

Dieser Rundweg ist auch in gedruckter Version erhältlich. Mit sechs weiteren Rundwegen wurde er 2012 unter dem Titel: “Radwandern auf kulturhistorischer Spurensuche in der Leaderregion Lachte-Lutter-Lüß” zu einer Broschürensammlung zusammengefasst. Gegen eine Schutzgebühr von 1,50 € ist die Sammlung noch in den Rathäusern in Lachendorf und Eschede erhältlich. Zum kostenlosen Download auf das nebenstehende Cover der Broschürensammlung klicken.

 

Themen:
Radfahren

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