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LANDLUFT – das Cellerland Magazin

Autor:
Redaktion

Wenn die Zahl Sieben eine magische Zahl ist, dann haben wir diese jetzt erreicht – sieben Mal LANDLUFT im Cellerland, das sind sieben Jahre geballte Information über unsere Heimat, ein schönes Fleckchen Erde am Rande der Südheide. Rom wurde auf  sieben Hügeln erbaut und Gott ruhte am 7. Tag, nachdem der die Welt erschaffen hatte.

Nein, natürlich kein Vergleich mit dem Schöpfer des Universums, aber auch wir, die Macher dieses Magazins, brauchen eine Ruhephase und haben uns daher entschlossen unter unserer Führung kein weiteres LANDLUFT-Magazin mehr aufzulegen, auch wenn es in unserer Region noch über viele interessante Geschichten mit ihren Menschen zu berichten gibt. Und so haben wir diese Ausgabe mit fast 200 Seiten noch einmal mit einer Palette von Themen prall gefüllt.

Das Cellerland ist eines der waldreichsten Landkreise in unserer Republik – zu allen Jahreszeiten immer wieder eine Quelle des Lebens in seinen unterschiedlichsten Formen. Die Qual der Wahl beim Auswählen der Bilder war groß und unsere Autorin Charlotte von Saurma wäre gern noch tiefer in dieses umfangreiche Thema eingestiegen. Aber auch die anderen Themen waren spannend und könnten noch mehr Platz vertragen – Claudia Rammin begab sich auf Spurensuche der Hermannsburger Mission, die ihren Ursprung in der Mitte des 19. Jahrhunderts hatte, aus der heute im Landkreis die einzeige Fachhochschule hervorgegangen ist.

Und ein paar Kilometer von Hermannsburg entfernt, im Bereich Unterlüß und Oberohe, setzte sich Aneka Schult-Fietz mit einer inzwischen in unserer Region ausgestorbenen Industrie auseinander – dem Abbau von Kieselgur, einem Rohstoff, der noch heute vielseitig eingesetzt wird und Alfred Nobel zu seinem Dynamit verhalf. Der Maler Albert König hat die bizarren Veränderungen der Landschaft durch den Abbau in eindrucksvollen Bildern  festgehalten – ihm ist heute eine Museum in Unterlüß gewidmet.

Eine ungewöhnliche Geschichte entstand durch eine „alte“ Männerfreundschaft. Ein Schiff mit afrikanischen Flüchtlingen an Bord, dargestellt durch eindrucksvolle Figuren eines dänischen Künstlers, landete im Celler Hafen, auf einer Tour durch deutsche Binnenhäfen, um den Menschen in unserem Land die Tragik von Verfolgung, Leid und Hunger in der Welt näher zu bringen.

Nicht vergleichbar, aber dennoch sehr traurig ist der Verlust einer Celler Institution – das Rio’s hat für immer seine Türen geschlossen, das über 20 Jahre für die jüngere Generation die Kultkneipe in Town war. Für Dawn und Olli, den Betreibern dieses Lokals fällt die Schließung besonders schwer, da sie noch mitten im Erwerbsleben stehen – mit dem Ende des LANDLUFT – Cellerland Magazins geht keine Existenz zugrunde aber eine schöne Zeit, das wohlverdiente Rentenalter mit viel Leben auszufüllen.

Wir danken unseren Leserinnen und Lesern für ihre Treue und besonders unseren Anzeigenkunden, die uns teilweise über sieben Jahre begleitet haben – ohne diese Unterstützung hätten wir das Magazin in dieser Qualität nicht durchführen können, die durch unsere Autoren, Fotografen und Layouter jedes Jahr auf’s Neue entstanden ist – auch dafür ganz, ganz herzlichen Dank. Mit diesem Magazin haben wir sicher in der Region unsere Spuren hinterlassen.

Hubertus Blume

(C) landluft-celle.de 2018

PS: Das aktuelle Magazin erhalten Sie überall dort, wo es Zeitschriften gibt – die anderen sechs Ausgaben, alle sind immer noch aktuell, kann man bei Decius in Celle kaufen. Außerdem gibt es einen Schuber für die ersten fünf Ausgaben – damit haben Sie einen Überblick über unseren Landkreis, der kaum noch Wünsche offen lässt. Wir bekommen immer wieder begeisterte Rückmelungen für die opulenten Fotostrecken und die gut recherchierten und geschriebenen Beiträge. Das Cellerland Magazin sollte in keinem Haushalt fehlen, der sich für unsere Region interessiert  – und, es eignet sich hervorragend als Geschenk oder Mitbringsel.

 

Themen:
Kultur

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