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Flüchtlinge für die Hohe Wende, Celle

Autor:
Redaktion

<strong>Hohe Wende – die Chance für Celle
</strong>

Landluft-Celle hat diesen Bericht Herrn OB Mende schon Ende 2014 vorgestellt – heute ist er aktueller denn je. Die jetzigen Initiativen von Herrn Mende halten wir für zielführend und werden sie gern mit unseren Möglichkeiten unterstützen, wenn Bedarf besteht. Siehe Artikel weiter unten zum Thema “Aktivitäten – Kunsthandwerk, Musik etc.”

Es vergeht kein Tag, an denen wir nicht mit Problemen aus aller Welt konfrontiert werden. Die Flut der Information ist so gewaltig, dass wir kaum noch zum Gewichten in der Lage sind, was uns wirklich berührt, betrifft oder wo wir helfen können. Im Israel-Konflikt kann man als Individuum kaum helfen, auch nicht im Ukraine-Konflikt oder in der Hong-Kong-Situation oder bei der Ebola-Gefahr usw. usw. – wir sitzen in einem warmen, gemütlichem Zuhause und schauen uns täglich, meist übers Fernsehen, diese Horrormeldungen an und vergessen dabei, wie gut es uns geht.

Wo und in welcher Situation kann der einzelne Bürger seinen Beitrag zur Linderung des globalen Elends etwas leisten?

Mein Vorschlag dazu sieht wie folgt aus – wir können den Menschen helfen, die durch unerträgliche Umstände in ihrem Heimatland einer permanenten Gefahr an Leib und Seele ausgesetzt sind. Hier in Celle, und das wurde in der Politik auch schon mehrfach diskutiert, haben wir die räumlichen Möglichkeiten, eine größere Anzahl von Flüchtlingen aufzunehmen. Ein idealer Standort dafür ist das ehemalige Kasernengelände an der Hohen Wende. Viele zZt. ungenutzte Gebäude, am Rande der Stadt gelegen, mit einer günstigen Infrastruktur in unmittelbarer Nachbarschaft. Und die Häuser sind alle für Wohnzwecke geeignet.

Ich führe diese so naheliegende Lösung an, weil sie uns, d.h. der Stadt Celle die Chance ermöglicht, auf diesem Gebiet (Flüchtlingssituation) beispielgebend für ganz Europa zu agieren. Wenn man diesen Menschen nicht nur die Räumlichkeiten zur Verfügung stellt, sondern ihnen ermöglicht, auf dem Gelände handwerklich und kulturell tätig zu sein, dann können diese Flüchtlinge sofort im Rahmen ihrer Fähigkeiten aktiv ihr Leben in dieser Situation gestalten. Kunsthandwerk, Musik, Malerei und sicher noch einiges mehr wären ein sichtbares Ergebnis dieser Fähigkeiten, das dann in Form von Basaren oder Musikveranstaltungen für die Bürger zugänglich gemacht werden müsste.

Dadurch wäre ein Kennenlernen und ein Erfahrungsaustausch zwischen allen Betroffenen in Gang gebracht und es würde zu einem, da bin ich mir ziemlich sicher, großen Verständnis und Sympathie beitragen. Wenn das Ganze dann noch durch sprachliche Förderung und psychologische Betreuung unterstützt wird, schaffen wir eine Situation, die sicher Beispielcharakter haben kann und letztendlich positiv auf alle zurückwirkt.

Ich bin bereit, wenn solch eine Lösung im Raume steht, mich dort einzubringen und das Projekt finanziell mit zu unterstützen, denn diese Menschen benötigen für diese Art der Beschäftigung Materialien, Werkzeuge oder Instrumente. Und ich bin auch davon überzeugt, dass viele meiner Mitbürger diese Idee ebenfalls finanziell und auch ideell unterstützen würden.

Auf möglichst zahlreiche Kommentare freut sich

Hubertus Blume

Foto: Hohe Wende – Simon Thomas

Fotos: Kunsthandwerk – Phil_Good, nevenm, Marina Lohrbach, wizdata – Fotolia

Fotos: Kinder – Blume Bild

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Themen:
Aktuelles

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