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Celler Skulpturenwochen

Autor:
Redaktion

Celler Skulpturenwochen – den Künstlern bei der Arbeit zugeschaut.

Auf dem Grün- und Straßenflächenamt der Stadt Celle wird eifrig geschweißt und zusammengefügt, um aus viel Stahl etwas Neues zu schaffen – Skulpturen, die an drei Orten im Celler Stadtgebiet zumindest für ein Jahr ihr Zuhause haben.

Jörg Bach hat seine Arbeit bereits beendet, ein Objekt aus der Serie „Neuland“ mit dem Titel „Meeresrauschen“. Seit dem 12. September kann man diese Skulptur bereits im Heilpflanzengarten bewundern

Celler Skulpturwochen

Skulptur im Heilpflanzengarten von Jörg Bach, entstanden im Rahmen der Celler Skulpturwochen

– sie hat ihren Platz unter der mächtigen Eiche im Garten gefunden. Bei unserem Besuch auf dem Gelände des Grünflächenamtes konnte Jörg Bach ganz entspannt den beiden Kollegen bei ihrer Arbeit zusehen.

Die Skulptur von Herbert Nouwens aus Amsterdam, mit sieben Metern Höhe, wird ihren Platz am Hafen finden, vielleicht schon am kommenden Montag, den 17.September. Nouwens wollte etwas mit einer Wassersymbolik schaffen und nennt sein Werk nicht „Aller“, sondern „Der Strom“, denn ein Strom fließt und ist Symbol für Leben und „darum soll es auch vertikal stehen“ so der Künstler.

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Das größte Problem allerdings sieht er für den Statiker, der für ein sicheres Aufstellen dieser monumentalen Arbeit verantwortlich ist.

Auch Hermann Grüneberg ist noch am Schweißen, umgeben von viel filigran anmutenden Stahlteilen, auf dem Boden liegend, ineinander verschachtelt, lassen sie kaum erahnen, wie diese Figuren einmal aussehen werden. Engelsdarstellungen sollen es sein, die rivalisierend die Geschicke der Stadt beeinflussen.

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Ihr passender Standort dazu wird vor dem neuen Rathaus sein – mögen sie halt immer um das „Gute“ kämpfen. Grüneberg hat seine Idee dazu mit einem Papiermodell visualisiert, denn nur dadurch hat er einen genauen Plan, an dem er sich orientieren kann. Nach dem Zusammenfügen aller Puzzelteile wird die Skulptur noch einer Transformation unterzogen – sie erhält eine Farbanpassung und nähert sich dadurch wieder dem Papiermodell. Sie bekommt eine Leichtigkeit und die Schwere der harten Metallarbeit wird dadurch nicht mehr zu spüren sein – eben engelsgleich.

Hermann Grüneberg würde sich freuen, wenn seine Arbeit auch über das Jahr hinaus vor dem Neuen Rathaus ihren Standort behielte.

Es war für die Künstler nicht ganz leicht, sich hier auf fremden Gelände einen Arbeitsplatz zu schaffen, aber nach ein paar Tagen hatte man sich arrangiert und fühlt sich jetzt schon fest verankert. Alle drei Künstler haben eine große Gastfreundschaft zu spüren bekommen und einen interessanten Austausch mit den Gärtnern und Schlossern auf dem Hof gehabt.

Text und Fotos: Hubertus Blume

https://youtu.be/vmoEDka4pck

Themen:
Kultur

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