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Bockpalast 2015 in Bockelskamp

Autor:
Redaktion

Dorffest, Klassentreffen und musikalisches Kultevent: der Bockpalast

Impressionen – eingefangen von Maike Petersen

Ein leuchtender Spätsommerabend, dann ging der Vollmond über der Hauptbühne auf und begleitete gut 1500 Besucher durch eine rauschende Nacht auf dem Bolzplatz an der Grillhütte: Der 36. Bockpalast am vergangenen Samstag war wieder zugleich kostenfreies Kult-Open-Air mit Lagerfeuer und große Wiedersehens-Party mit Freunden und Nachbarn in Bockelskamp.

Hardrock-Fans mit tätowierten Waden und AC/DC-Shirt, Familien mit Kindern, entspannte Lebenskünstler, Bockelskämper Rentner, junge Frauen mit Hornbrille und College-Täschchen, Rastazöpfchen-Trägerinnen, Jugendliche aus dem Dorf: Ein bunt gemischtes Publikum hatte sich auf dem idyllischen Platz an den Allerwiesen eingefunden. Viele waren mit Zelt oder Wohnwagen gekommen, um das letzte Wochenende in den Sommerferien in vollen Zügen zu genießen – am Biertresen, Lagerfeuer oder vor den beiden Bühnen.

Dort sorgten fünf Bands für ein abwechslungsreiches Programm: Mit Coversongs bekannter Rockgrößen, Akustikgitarren und Cajon zogen Just4Campfire aus Celle während der Umbaupausen viele Gäste vor die Nebenbühne. Auf der großen Bühne legten die Hannoveraner Jungs von C for Caroline mit britisch inspiriertem Pop- und Punkrock einen schwungvollen Start hin, anschließend brachten Stellar Stereo aus Hamburg gut gelaunt und mit groovigem Sound viele in Tanzlaune. Es folgte der dynamische Live-Hip-Hop von Waterpistol Drive By (Winsen/Aller), der vor allem die Jüngeren begeisterte. Für einen krachenden musikalischen Schlusspunkt sorgten die Lokalmatadoren Dynamite Roadkill aus Celle mit ihrem vorerst letzten gemeinsamen Auftritt, den Ex-Bandmitglied Mutz Hempel als Special Guest bereicherte. Für viele alte Bockpalast-Fans der perfekte Moment, um zu fortgeschrittener Stunde ausgiebig Pogo zu tanzen.

Obwohl das Bier in Strömen aus den Zapfhähnen floss: Der Bockpalast blieb wieder friedlich. Ganz im Sinne der Mitglieder des Veranstalter-Vereins, die in einem kurzen gemeinsamen Statement gegen Fremdenhass auf der Bühne betont hatten: „Hier darf jeder mitfeiern, der dies friedlich tut. Egal, woher er kommt.“

Viele blieben gleich bis zum Kaffee am Morgen wach. Erst ein Gewitterguss gegen neun Uhr löschte das Lagerfeuer – und läutete das Ende des Bockpalastes 2015 ein.

Der nächste findet am 30. Juli 2016 statt. Thilo und Babsy, die mit ihrem bunt bemalten Wohnwagen und Sohn Nino aus Baden-Württemberg angereist waren, werden wieder dabei sein und den nächsten Bockpalast gleich zum Sommerurlaub ausweiten: „Wir wollen so viele Leute besuchen, die wir hier kennengelernt haben. Das nächste Mal bleiben wir zwei Wochen in Bockelskamp.“

Fotos: Hubertus Blume, (C) www.landluft-celle.de, 2015

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