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Alter Provisor

Autor:
Redaktion

Neueröffnung

Bergstraße 12, Celle

Unsere Altstadt ist um eine Attraktivität reicher geworden – IHK Gewinnerin für die beste Geschäftsidee, Dörthe Hirschfeld. hat heute am 20.11.2014, wie versprochen, ihren Laden eröffnet. Eine Ladengröße, bei der drei Leute schon mal aufeinander Rücksicht nehmen müssen, ist gefüllt mit leckeren Kleinigkeiten, wie zB. Nougat-Spezialitäten einer Berliner Chocolaterie, Duft-Kredenzien aus Grasse, der Heimat des Parfums, mit selbst aufgearbeiteten Möbeln und natürlich mit dem Namensgeber dieses kleinen Ladens, in dem Einkaufen noch Spaß macht, dem Alten Provisor.

Der Ursprung dieses uralten Kräuterlikörs liegt in der alten Rats-Apotheke in Celle. Dort produzierte zuletzt von 1973 bis 2013 der Apotheker Dr. rer. nat. Jost Greve den bekannten Celler Kräuterlikör nach einem geheimen Rezept seiner Vorfahren. Die Rezeptur des „Alten Provisors“ findet sich handschriftlich erstmalig in einem alten Rezeptbuch des Apothekers Dr. Otto Kaiser aus dem 19. Jahrhundert unter der Überschrift aqua vitae (lateinisch für „Wasser des Lebens“). Die Apotheke wurde 1910 von Carl Greve übernommen, der den Likör erstmalig in größeren Mengen produzierte. Die Rezeptur dieses Kräuterlikörs ist damit über 100 Jahre alt. Den Namen „Alter Provisor“ erhielt dieser alte Likör im Jahr 1980 von Dr. rer. nat. Jost Greve, der diesen auch markenrechtlich schützen ließ.

Dörthe Hirschfeld und ihr Lebenspartner Dirk Sohnemann freuten sich sichtlich über den regen Zuspruch, die vielen Glückwünsche und Blumensträuße, auch wenn die im eigenen dekorativen Angebot etwas untergingen und revangierten sich mit einem süffigen Prosecco und köstlichen Kanapees. Besonders freuten sich die beiden, dass Familie Dr. Jost Greve sich davon überzeugen konnte, dass ihr Familienprodukt hier in guten Händen ein neues Zuhause gefunden hat. Dörthe Hirschfeld hat bein Dr. Greve inder Rats-Apotheke den Provisor selbst angemischt und ist so mit der Rezeptur dieses wohltuenden Kräuterlikörs besten vertraut.

Wer den Zustand des halb verfallenen Hauses noch zu sehen bekommen hat, weiß die Arbeit und das damit verbundene Ergebnis besonders zu schätzen. Hier haben alle Beteiligten unter der Leitung von Architekt Dirk Sonemann eine für Celles Altbausubstanz richtungsweisende Leistung erbracht. Man ist absolut überwältigt von dem Charme, der dieser alten Bausubstanz inne wohnt. Lohn für ein halbes Jahr engagierter Arbeit.

LANDLUFT-Celle wünscht diesem Engagement eine glückliche Zukunft. Die Bergstraße hat dadurch schon jetzt gewonnen – kleine spezielle Läden, wie das Momo gegenüber, einer kleinen Boutique mit einer individuellen Note oder dem besonderen Angebot von der Firma Dollenberg mit Tauen und Seilen für jeden Bedarf.

Text/Fotos: Hubertus Blume

 

 

Kommentare

  • Mir sind die Traenen gekommen als ich gesehen habe, dass das Haus meines Onkels ein solches Comeback gemacht hat. Vielen Dank

    Christine DiSicullo 7. März 2015 22:04 Antworten

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