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Lichtkunstbahnhof in Celle kurz vor Vollendung

Autor:
Meggie Hönig

Mit den gerade neu installierten Lichtkästen steht der Lichtkunstbahnhof Celle unmittelbar vor der Vollendung. Robert Simon, der künstlerische Leiter der Kunstmuseums, freut sich, dass aus der einstigen Utopie Realität geworden ist. Gemeinsam mit der Deutschen Bahn AG und der Stadt Celle, unterstützt durch die Sparkasse Celle, die SVO und andere, ist es der Privatinitiative Robert Simons –  ohne Finanzierung durch Steuergelder – zu verdanken, dass der Celler Bahnhof zu einem lebendigen Museum und zu einem Gesamtkunstwerk entwickelt worden ist.

„8 x 8“ nennt Albert Hien (geb. 1956), Professor an der Akademie der Bildenden Künste in München, seine acht Schaukästen mit Neonsystemen, die nebeneinander gegenüber den Gleisaufgängen in der Unterführung angebracht sind. Sie sind unübersehbar, die farbigen Neonröhren leuchten fast rund um die Uhr, am Tag und bei Nacht. Acht Schaukästen, acht Farben, acht geometrische Kompositionen: Leuchtende Stäbe variieren auf spielerische Art und Weise. In jedem Schaukasten sind dieselben acht Neonlichtfarben zu finden, jedesmal allerdings in einer anderen Anordnung. Die Lichtstäbe bilden parallele Linien, senkrecht oder waagerecht, kreuzen sich, generieren farbige Bänder oder ein Fenster. Auf der Grundlage eines einfachen Prinzips werden unterschiedliche Bilder und Lichtmischungen erzeugt, die in der Unterführung ein Farbschauspiel inszenieren und die Vorbeieilenden oder Wartenden betören.

In Kürze werden die letzten Bauarbeiten abgeschlossen sein, die Aufgänge zu den Gleisen und die Fahrstühle erhalten ihren endgültigen Anstrich in Blau, Pink und Gelb. Der Bahnhof Celle zeigt sich als Tor zur Stadt, präsentiert den Besuchern und Reisen­den die Stadt Celle als zukunftsorientierte „lichte” Stadt und weist den Weg zum „Ersten 24-Stunden-Kunstmuseum der Welt”. Celle verfügt über den ersten und bislang einzigen Bahnhof in Deutschland, auf dem permanent und nicht als zeitlich begrenzte Aktion Lichtkunst präsentiert wird. Und zwar Lichtkunst international renommierter Künstler mit herausragenden künstlerischen Ideen.

Neuerdings sind übrigens Informationstafeln mit leicht verständlichen Texten zu den Werken jedes einzelnen Künstlers – Waltraut Cooper, Max Frey, Philipp Geist, Daniel Hausig, Albert Hien, Mischa Kuball, Vollrad Kutscher, Hans Kotter, Francesco Mariotti und Timm Ulrichs – angebracht worden.

Fotos: 1.und letzte Aufnahme – Mathias Beinling, 2. Aufnahme – Meggie Hönig, alle anderen Fotos – Hubertus Blume

(C) www.landluft-celle.de, 2017

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